Kindertrauergruppe im Pastorales Trauerzentrum Heilig Kreuz
„Wenn ich das gewusst hätte...!“
„Kinder trauern anders- darum benötigen sie aufmerksame Begleiter auf ihrem Trauerweg“

Wo: Schulstr. 2, 47179  Duisburg
Wann: Freitags, 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr am
22. Januar / 26. Februar / 19. März / 23. April / 21. Mai / 18. Juni / 17. September / 29. Oktober / 19. November / 17. Dezember 2011
Kostenbeitrag: 10 € pro Kind
Leitung:
Mechthild Schroeter-Rupieper (Erzieherin, Trauerbegleiterin)
Birgit Aulich (Familien-Trauerbegleiterin)
Tel.: 0209-170277
Aus Kostengründen sollte kein Kind fernbleiben, daher werden nach Rücksprache mit Pfarrer M.v.Schwartzenberg  (0208-94059664) bei Bedarf Kosten anteilig aus dem Caritasfond der Pfarrei mitgetragen.

Weitere Auskünfte zum Trauerpastoralen Zentrum, das auch ein Trauercafe´, Trauerseminare und eine Jugend-Trauergruppe anbietet, bei Diakon Reinhard Sprafke, 716 01 oder im Pfarrbüro von St. Barbara unter 940 59 661.
www.ptz-hl-kreuz.de

Für Familien, Gruppen und Einrichtungen

Ich komme gerne zu Ihnen in Ihre gewohnte Umgebung nach Hause und berate Sie in Bezug auf Hilfsangebote und Abschiedsmöglichkeiten vor einem anstehenden Tod, während oder in der Zeit danach. In Kindergärten, Schulen, Jugend-, Erwachsenengruppen referiere ich zu den Themen Leben mit einer lebensbegrenzenden Erkrankung, Sterben und wie gehe ich behutsam mit diesen Themen um. Wie lerne ich nach einem solch einschneidenden Ereignis mit meinem Schmerz umzugehen und langsam in den Alltag zurück zu kehren.

Eine Frau sagte in einem Gespräch zu mir:“ Mein Mann spricht überhaupt gar nicht darüber, dass unser Kind gestorben ist. Es ist so, als hätte es nie existiert. Er entfernt sich immer mehr von mir. “ Der Ehemann dieser Frau sagte in einem anderen Gespräch: "Ich komme nie über den Tod meines Kindes hinweg. Meine Frau merkt gar nicht, dass ich auch leide. Da stürze ich mich doch lieber in meine Arbeit."

Ein junger Mann, der an einer unheilbaren Erkrankung litt, fragte mich:“ Wie soll ich mit diesem Thema umgehen? Wie soll ich meine Gefühle zeigen? Ich war doch immer der Starke in unserer Familie. Gehe ich meinen Freunden und Bekannten damit nicht fürchterlich auf die Nerven?“

Sie merken, der Umgang mit einer nicht heilbaren Erkrankung leben zu müssen, Sterben und die Zeit, die danach kommt, macht den meisten Menschen Angst und wirft viele Fragen auf. Viele Männer und Frauen trauen sich nicht,  ihre wahren Gefühle zu zeigen. Diese Menschen stehen im Abseits und werden selbst von ihren nächsten Angehörigen nicht mehr verstanden. Sie erkennen sich selbst und die Welt nicht mehr. Sie stehen auf der Schattenseite des Lebens, und alles um sie herum verändert sich. Nichts ist mehr so, wie es einmal war.
Da ist es hilfreich, wenn jemand, der unbefangen ist, sie begleitet und ein offenes Ohr für diese Menschen hat. Ihnen Wege und Möglichkeiten aufzeigt, mit dem Erlebten umzugehen.